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20.06.2024

Seminar-Rückblick: Digital Data: Driving Supply Chain Efficiency

Führende Vertreter der Pharma-, Life-Science-, Healthcare- und Logistikbranche der APAC-Region trafen sich auf dem Leading Minds Network Seminar mit dem Titel "Digital Data: Driving Supply Chain Efficiency", um Best Practices zu entdecken, Ideen auszutauschen und sich mit Gleichgesinnten über die neuesten Trends und Themen rund um das Thema auszutauschen. Führende Vertreter von AstraZeneca, Merck Pte. Ltd., Bristol Myers Squibb, ELPRO, Parexel, WuXi Biologics, SmartCAE, NNIT, Johnson&Johnson und anderen nahmen an der Veranstaltung teil.

Neben Podiumsdiskussionen mit Experten über digitale Trends in der biopharmazeutischen Lieferkette diskutierten die Teilnehmer über die Automatisierung der Lieferkette und darüber, wie sich neue Technologien und KI-Lösungen in den kommenden Jahren positiv auf die Effizienz und die Umgebungsüberwachung in der Pharma- und Life-Science-Branche auswirken könnten.

Hier folgt eine Zusammenfassung der Präsentationen der Key-Note-Sprecher dieser Veranstaltung.

 

Temperaturkontrollen managen: Qualitätssicherung und betriebliche Resilienz
Brett Marshall, Vice President, Quality Assurance & HSSE bei Zuellig Pharma, erläuterte die verschiedenen Komponenten, aus denen sich ein robustes Umfeld für die Temperaturkontrolle zusammensetzt, das Qualität und betriebliche Stabilität in der Pharmaindustrie gewährleistet. Aus seiner Sicht ist das Qualitätsmanagement der Schlüssel und die treibende Kraft für das System. Das Qualitätsmanagement wird durch vier wichtige Säulen gestützt: Menschen, Prozesskontrolle, Anlagen/Ausrüstung und Systeme/Daten. Marshall erläuterte, dass ein integrierter Ansatz erforderlich ist, der alle diese Elemente umfasst. Nur so kann Temperaturkontrolle effektiv gesteuert, die Qualität gewährleistet und betriebliche Stabilität innerhalb der pharmazeutischen Lieferkette und des Vertriebsnetzes verbessert werden.


Supply-Chain-Resilienz in einer sich verändernden Welt

Oscar Sanchez Salinas, Distribution Area Lead, Asia North bei AstraZeneca, erörterte die Bedeutung der Supply-Chain-Resilienz angesichts von Beeinträchtigungen durch Naturkatastrophen, geopolitische Konflikte und wechselnde Markttrends. Er skizzierte vier Säulen der Resilienz: Visibilität, Flexibilität, Zusammenarbeit und Kontrolle. Er schlug ausserdem Schlüsselstrategien für den Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten vor. Darunter die Diversifizierung von Lieferanten, die Erhöhung der Transparenz durch Technologie, die Nutzung digitaler Tools wie IoT und KI, kontinuierliche Überwachung und schrittweise Investitionen in Bereiche wie Talententwicklung und Partnerschaften. Salinas empfahl auch die Einführung von Messgrössen wie «Time-to-Survive», «Time-to-Recover» und «Time-to-Thrive», um die Supply-Chain-Resilienz zu messen und zu verbessern. Insgesamt lag der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Agilität, Adaptionsfähigkeit und der schnellen Anpassung an unerwartete Herausforderungen und Unwägbarkeiten innerhalb der Lieferkette.


Die nächste Generation der Temperaturkontrolle: Digitale Kühlketten und Echtzeit-Datenanalysen

Stefan Braun, Geschäftsführer von SmartCAE, erläuterte, wie leistungsstarke digitale Simulationen von temperaturgesteuerter Logistik unter Verwendung digitaler Zwillinge und von Real-Time-Temperaturüberwachungsdaten einzigartige dynamische Bewertungen ermöglichten. So könnten das Risiko von Temperaturschwankungen reduziert oder eliminiert und der CO2-Fussabdruck sowie die Gesamtkosten minimiert werden. Einer der wichtigsten Aspekte sei, dass thermische Simulationen den Entscheidungsträgern helfen könnten, unbekannte Faktoren zu ermitteln, bevor ein physischer Versand erfolgte. Diese Analyse könne die Risikobewertung von Wochen auf Tage verkürzen und bei der Auswahl der geeigneten Versandbox helfen. Braun wies auch darauf hin, dass prädiktive Analysen mit Echtzeit-Datenloggern den Managern mehr Reaktionszeit gäben, um Temperaturschwankungen abzuwenden und Risiken in der Lieferkette effektiver zu verringern.

Höhere Effizienz in der Lieferkette durch digitale Automatisierung
Armin Feurstein, Product Manager Cold Chain Monitoring Solutions bei ELPRO, stellte Szenarien zur Automatisierung manueller Prozesse in der temperaturgeführten Logistik vor. Er erläuterte, wie die Ergebnisse Kühlkettenmanagern helfen könnten, schnellere Freigabezeiten zu realisieren, kostspielige menschliche Fehler zu vermeiden und das Risiko fehlender oder unvollständiger Berichte erheblich zu reduzieren. Automatisierte, digitale Lösungen könnten Tausende einzelner Einheiten in grossen Mengen verarbeiten und liessen sich so konfigurieren, dass sie komplexe Versandabläufe mühelos bewältigten. Feurstein empfahl die folgenden Mindestanforderungen bei der Implementierung einer automatisierten Umgebungsüberwachungslösung: ideale Platzierung der intelligenten Geräte vor Ort; Verwendung der neuesten Generation von BLE-PDF-Datenloggern mit verbessertem Bluetooth®; und Verwendung der neuesten Generation von intelligenten Geräten mit Hochleistungselektronik und Kommunikationsschnittstelle. Er betonte auch, dass diese Prozesse konform seien und skaliert werden könnten, wenn Organisationen weitere Standorte hinzufügten.

Die Veranstaltung des
Leading Minds Network wurde von ELPRO und Zuellig Pharma ausgerichtet. Das Netzwerk ist eine kollaborative Plattform für Führungskräfte der Pharma-, Life Science-, Healthcare- und Logistikbranche, powered by ELPRO und Cold Chain Technologies.

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